Ehrenamtliche Erwachsenenvertreter:innen sind eine tragende Säule für den Erwachsenenschutzverein. VertretungsNetz dankt ihnen und sucht Verstärkung.
Anlässlich des Tags des Ehrenamts am 5. Dezember 2025 bedankt sich der Erwachsenenschutzverein VertretungsNetz bei seinen rund 880 ehrenamtlichen Erwachsenenvertreter:innen, die sich österreichweit (mit Ausnahme von Vorarlberg) für Menschen mit psychischer Erkrankung oder intellektueller Beeinträchtigung engagieren.
Ehrenamtliche Erwachsenenvertreter:innen unterstützen Menschen mit gerichtlicher Erwachsenenvertretung beispielsweise gegenüber Behörden, Banken, Gesundheitseinrichtungen oder Vertragspartnern. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen sorgen dafür, dass die von ihnen vertretenen Personen gehört werden, dass Menschen mit Erwachsenenvertretung an unserer Gesellschaft teilhaben können“, würdigt Gerlinde Heim, Geschäftsführerin von VertretungsNetz, den Einsatz der ehrenamtlichen Erwachsenenvertreter:innen. „Ihr freiwilliges Engagement, ihre gespendete Zeit, ihre Verlässlichkeit und ihr selbstständiges Arbeiten ermöglichen unseren Klient:innen ein selbstbestimmtes Leben. Dafür sagen wir heute Danke und laden weitere Menschen ein, Teil unseres ehrenamtlichen Netzwerks zu werden.“
Maria, Pensionistin: „Ich engagiere mich, weil ich das Leben besser machen will. Im Ehrenamt unterstütze ich zum Beispiel hochbetagte Menschen mit Demenz in Pflegeheimen, die keine Angehörigen mehr haben. Ich verwalte dann ihre finanziellen Angelegenheiten, bezahle Rechnungen, kümmere mich um Sozialhilfe und achte darauf, dass Geld für ihre Wünsche z. B. Schokolade, Lieblingsjoghurt, das neue Nachthemd oder die Zigaretten vorhanden ist. Aber ich verbringe auch Zeit mit ihnen.“
Michael, Student: „Mir geht es gut in meinem Leben. Ein Stück davon möchte ich weitergeben. Außerdem möchte ich ein Ehrenamt ausüben, das auch zu meinem Studium passt. Ich studiere Wirtschaftsrecht, aber rein wirtschaftsrechtliche Themen sind nicht zu hundert Prozent meins. Ich suche eher etwas Soziales, und so ist die ehrenamtliche Erwachsenenvertretung eine gute Ergänzung.“
Manfred und Marina, berufstätiges Ehepaar: „Durch den persönlichen Kontakt mit unseren Klient:innen haben wir Themen kennengelernt, die in der Gesellschaft oft totgeschwiegen werden. Durch unser Engagement können wir unseren Klient:innen eine Stimme geben. Man muss Offenheit und Empathie mitbringen, manchmal ist auch etwas Geduld gefragt und natürlich braucht es Organisationstalent.“
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