
Mag.a Karina Lokosek, BA
VertretungsNetz – Öffentlichkeitsarbeit
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Verena Baca, MA
VertretungsNetz – Öffentlichkeitsarbeit
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Basispressemappe Erwachsenenvertretung (PDF, 192 KB)
Aufgaben der Erwachsenenvertretung sowie Zahlen und Daten aus der Vertretungsarbeit.
Basispressemappe Patientenanwaltschaft (PDF, 209 KB)
Aufgaben der Patientenanwaltschaft sowie Zahlen und Daten aus der Vertretungsarbeit.
Basispressemappe Bewohnervertretung (PDF, 256 KB)
Aufgaben der Bewohnervertretung sowie Zahlen und Daten aus der Vertretungsarbeit.
16.01.2026, ORF, Guten Morgen Österreich: Kritik an der Erwachsenenvertretung. Katrin Lüftner, Bereichsleiterin der Erwachsenenvertreter:innen in Niederösterreich und Burgenland, und die Standortleiter:innen in Hollabrunn, Petra Hochmeister und Alexander Dötzl, berichteten im ORF live aus Hollabrunn über die Erwachsenenvertretung und das Ehrenamt.
16.01.2026, gleichgestellt: VertretungsNetz: Rund 880 Ehrenamtliche verhelfen Menschen zu mehr Selbstbestimmung. VertretungsNetz dankt seinen ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Sie sind eine wichtige Säule für den Verein und verhelfen den von ihnen vertretenen Menschen zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft.
11.01.2026, Podcast: Soziale Arbeit unter der Lupe. Folge 8: Erwachsenenvertretung. Raphael Zeller, Erwachsenenvertreter in Klagenfurt, informiert über das Arbeitsfeld in der Erwachsenenvertretung.
10.01.2026, ORF Bürgeranwalt: Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) im Interview, Thema Erwachsenenvertretung. Peter Resetarits befragt die Justizministerin zum Thema Erwachsenenvertretung, denn immer wieder werden der Redaktion Beschwerden gemeldet. Im Mai 2025 wendete sich etwa eine Frau aus Graz an den Bürgeranwalt, die vergeblich versucht hatte, die Erwachsenenvertretung ihrer Großmutter umbestellen zu lassen. Robert Müller, Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Steiermark, wies in einer Studiodiskussion auf die Schieflage hin: Minus 40 Prozent der Erwachsenenvertretungen werden von Anwält:innen übernommen, diesen Anteil sollten eigentlich die Vereine haben.
30.12.2025, Bizeps: UN-Experte Markus Schefer fordert konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Als Mitglied des UNO-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zeichnete Markus Schefer beim Fachseminar von VertretungsNetz in Wien ein klares Bild: Rechte sind verpflichtend von den Staaten umzusetzen.
28.12.2025, ZIB1: Bedarf an Erwachsenenvertretung wächst. In Österreich wächst die Zahl der Menschen, die eine Erwachsenenvertretung brauchen. In der Kritik stehen Kanzleien, die hunderte Personen vertreten, aber ihre Besuchspflicht missachten. Martin Marlovits, stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung erinnert an die Verpflichtung des Staates, dass vertretenen Personen angemessene Unterstützung erhalten und die Selbstbestimmung im Vordergrund stehen muss.
27.12.2025, Ö1 Morgenjournal: Erwachsenenvertretung: Kontaktpflicht oft nicht eingehalten. Das Ö1 Morgenjournal hat die Dosier-Recherche zum Thema Erwachsenenvertretung aufgenommen und berichtet über Kanzleien, die hunderte Vertretungen übernehmen und den persönlichen Kontakt an sog. Dienstleiser auslagern. Martin Marlovits, stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung erinnert an die Verpflichtung des Staates, dass vertretenen Personen adäquate Unterstützung erhalten.
Dezember 2025: Nicht mit uns! Die unglaubliche Geschichte der Nonnen von Goldenstein. Im Buch wird der Frage nachgegangen, ob eine Unterbringung der Nonnen von Goldenstein in einem Heim gegen ihren Willen möglich war. Einer der Interviewpartner:innen war Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol). Er sagt, eine Erwachsenenvertretung darf nur bestellt werden, wenn sie unvermeidbar ist, nützlich allein genügt nicht.
14.12.2025, exxpress: Entmündigt im Namen des Schutzes. Es wird über die Recherchen von Dossier berichtet. Eine Betroffene versucht, ihren Erwachsenenvertreter abbestellen zu lassen, bisher ohne Erfolg. Laut VertretungsNetz ist eine generelle Umleitung sämtlicher Post rechtswidrig; gerichtliche Beschlüsse müssten immer auch der betroffenen Person selbst zugestellt werden.
11.12.2025, Salzburger Nachrichten: Konradinum: Wohnheim kommt nicht zur Ruhe. Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol) kritisiert die grundlegenden Strukturen in der Behinderteneinrichtung Konradinum. Das Grundproblem: Wohnstruktur und Tagesbeschäftigung sind nicht getrennt
10.12.2025, Kurier: Wienerin der Woche: Erwachsenenvertreterin Brigita Dodik-Metlicka. Die Ehrenamtliche Erwachsenenvertreterin erzählt von ihrem Ehrenamt und ihrem Erlebnis mit ihrem 103-jährigen Klienten. Das Ehrenamt macht sie, weil es schön ist, für Menschen da zu sein.
10.12.2025, Salzburger Nachrichten: Konradinum schließt das Tageszentrum. In der Wohn- und Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderung muss das Angebot eingeschränkt werden. Alexandra Niedermoser, Bereichsleiterin Bewohnervertretung Sbg/Tirol, kritisiert, dass es zu wenig Plätze gebe, aber die Anzahl der Menschen, die umfangreiche Betreuung bräuchten, groß sei.
07.12.2025, ORF NÖ: Kritik an „Geschäftsmodell“ Erwachsenenvertretung. Eine junge Frau mit Behinderung versucht ihren Erwachsenenvertreter zu wechseln, sie und ihre Angehörigen scheitern jedoch vor Gericht, weil Anträge nicht bearbeitet werden. Martin Marlovits (stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) sagt, dass viele solche Beschwerden über Großkanzleien bei VertretungsNetz einlangen. Die Vorwürfe sind stets dieselben, der Erwachsenenvertreter kümmere sich nicht und sei nicht erreichbar. Marlovits betont, dass Betroffene ein Recht darauf haben, einen Antrag bei Gericht zu stellen, unabhängig von ihrer gesundheitlichen Situation. Der Artikel beruht auf einem TV-Beitrag auf Niederösterreich Heute vom selben Tag: Erwachsenenvertreter stoßen auf Kritik.
02.12.2025, andererseits: Schlecht vertreten. Thomas Seilinger lebte drei Jahre lang in Armut. Obwohl er eigentlich genug Geld hatte. Sein Erwachsenenvertreter hatte Geld unterschlagen, später wurde er verurteilt. Nun hat Seilinger eine Erwachsenenvertreterin von VertretungsNetz und fühlt sich gut vertreten. Martin Marlovits (stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) fordert mehr Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen. Bei Beschwerden könne man nur an das Gericht verweisen und beraten.
02.12.2025, Dossier: Ob sie wollen oder nicht. Brennpunkt Erwachsenenvertretung. Anhand dreier Geschichten von Menschen mit Erwachsenenvertretung werden strukturelle Mängel aufgezeigt. Weil qualifizierte Vereine wie VertretungsNetz zu wenig Ressourcen haben, übernehmen Anwaltskanzleien (zu) viele Vertretungen, obwohl Kompetenz und Zeit fehlen. Interviewt wurden auch Martin Marlovits (stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) und Robert Müller (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Stmk).
02.12.2025, Bizeps: Sozialer Kahlschlag gefährdet Inklusion. VertretungsNetz kritisiert zum Tag der Menschen mit Behinderungen Sparmaßnahmen auf Kosten von armutsbetroffenen Menschen. Inklusion braucht ein starkes soziales Netz.
29.11.2025, ORF Bürgeranwalt: Land Tirol zieht erhöhte Familienbeihilfe ein. Das Land Tirol beansprucht die erhöhte Familienbeihilfe von Heimbewohner:innen mit Behinderung als Kostenbeitrag für den Pflegeplatz. Fr. Grünauer aus Hall/Tirol ist eine der Betroffenen. Ihre ehrenamtliche Erwachsenenvertreterin Sissy Giesinger kritisiert, dass die Dame von 10 Euro am Tag leben muss. Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol): „Das ist eine politische Entscheidung, ob das einbehalten wird oder nicht. Daher soll die Politik zugunsten von Menschen mit Behinderungen entscheiden“.
26.11.2025, 5min.at: Europarat prüft Pflegeheime: Kritik an Personalnot & Freiheitsregeln. VertretungsNetz begrüßt die Empfehlungen des CPT.
26.11.2025, Ö1 Mittagsjournal: Anti-Folter-Bericht: Bewohnervertreter fordern mehr Pflegepersonal. Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) im Interview über die Empfehlungen des CPT-Berichts. Bedingt durch den Personalmangel beobachtet die Bewohnervertretung mehr mechanische Freiheitsbeschränkungen. Es bleibt zu wenig Zeit für individuelle Lösungen.
23.11.2025, Kurier: Sozialhilfe: Neues Prinzip der Härte. VertretungsNetz hat anhand von Fr. Blum, einer fiktiven Klientin, ausgerechnet, wie drastisch sich die Kürzungen der Wiener Mindestsicherung für Dauerbezieher:innen auswirken. Die Situation der betroffenen Menschen wird sich drastisch verschärfen, warnt Geschäftsführerin Gerlinde Heim.
19.11.2025, Standard: Wie hart die Kürzung der Mindestsicherung in Wien ausfällt. VertretungsNetz kritisiert die Kürzungen bei der Mindestsicherung für Dauerbezieher:innen, oft Menschen mit psychischen oder intellektuellen Beeinträchtigungen. Betroffene verlieren nun pro Jahr bis zu 3000 Euro. Auch 5min.at berichtete unter dem Titel Wien kürzt Mindestsicherung: Schwerbehinderte verlieren bis zu 3.000 €.
19.11.2025, Wiener Zeitung: Der Staat lässt eine pflegende Mutter im Stich. Eine pflegende Mutter kämpft um persönliche Assistenz und Sozialhilfe für ihren Sohn, der eine Behinderung hat. Thomas Berghammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung OÖ) kritisiert, dass Menschen mit Behinderungen in Oberösterreich gezwungen werden können, bei ihren Eltern Unterhalt einzuklagen.
13.11.2025, Krone: Keiner informiert: Patientin (89) starb nach Entlassung. Eine 89-jährige Patientin wurde aus dem Spital entlassen, ohne Erwachsenenvertreterin oder mobile Dienste zu informieren und starb zuhause. Das Spital räumt den Fehler ein. VertretungsNetz informiert: Wenn eine Patientin nicht angibt, dass sie eine Vertretung hat, wird dem nicht weiter nachgegangen, außer es bestehen Zweifel an der Entscheidungsfähigkeit. Gibt es eine Vertretung, muss sie über die Entlassung informiert werden.
09.11.2025, ORF, Hohes Haus: Vertretung gesucht: Parlament entscheidet Notlösung. Der Ausbau der Erwachsenenschutzvereine wurde budgetbedingt verschoben. Anwält:innen und Notar:innen sollen wieder verpflichtet werden, Erwachsenenvertretungen zu übernehmen. Die gesetzlichen Änderung gilt vorerst für drei Jahre. Gerlinde Heim (Geschäftsführerin VertretungsNetz) kritisiert die zwangsweise Verpflichtung der Anwält:innen und Notar:innen, auch mehrere Parlamentarier:innen sehen das Vorhaben kritisch.
08.11.2025, Krone OÖ: Pflegealltag zwischen Freiheit und Sicherheit. Ein demenzerkrankter Pflegeheimbewohner stürzte vom Vordach eines Pflegeheims, weil er offenbar ein Fenster mit einer Tür verwechselt hat. Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) betont, dass bedingt durch Personalmangel wieder mehr mechanische Freiheitsbeschränkungen wie Gurten an die Bewohnervertretung gemeldet werden. Die meisten Meldungen betreffen Freiheitsbeschränkungen durch Medikation.
02.11.2025, behindertenarbeit.at: Änderungen im Erwachsenenschutzgesetz: „Es ist etwas beschlossen worden ohne Zustimmung und ohne Rücksprache“. Martin Marlovits (stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) über die gesetzlichen Änderungen im Zuge des Budgetbegleitgesetzes. Der Artikel ist auch auf behindertenarbeit.at erschienen (27.11.2025).
20.10.2025, Smart Building Compass: Erwachsenenvertretung in Österreich und Deutschland: Zwischen Fürsorge, Freiheit und Fachkräftemangel. Andreas Gschaider (Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) im Interview zur Gesetzeslage und Neuerungen im Erwachsenenschutz, Vorsorgevollmacht und Kapazitäten der Erwachsenenschutzvereine.
20.10.2025, OÖN: Kanzleramt kritisiert Tippfehler in oberösterreichischer Gesetzesnovelle. 11 Stellungnahmen zum OÖ Sozialhilfegesetz sind eingegangen. VertretungsNetz kritisiert die mangelnde finanzielle Absicherung für Menschen mit Beeinträchtigungen und unbestimmte Rechtsbegriffe in der Novelle.
11.10.2025, Standard: SOS-Kinderdorf: Ist die Kinderschutzorganisation noch zeitgemäß? Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) über den Personalmangel in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, auch bei SOS Kinderdorf. "Wir haben dort pädagogische Konzepte gesehen, die weder zeitgemäß noch fachgerecht waren, doch Derartigem begegnen wir auch in anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe."
10.10.2025: Hürden für Menschen mit Behinderungen in der Sozialhilfe. Pressekonferenz der Armutskonferenz gemeinsam mit VertretungsNetz und Verein Lichterkette: Am selben Tag berichteten: ORF News: Kritik an fehlender Absicherung für Menschen mit Behinderung; APA (Vorarlberg online, vienna.at): Forderung nach sozialer Absicherung für Menschen mit Behinderung; ORF Zeit im Bild, 13.00 Uhr: Sozialhilfe-Regeln belasten Menschen mit Behinderung; Ö1 Mittagsjournal: Sozialhilfe: Menschen mit Behinderung besser absichern; Standard: Ein Fünftel aller Sozialhilfebezieher ist behindert – und es drohen neue Härten; Meinbezirk.at: Menschen mit Behinderung droht Existenznot; Auch Bizeps berichtete am 12.10.2025:Menschen mit Behinderungen in der Sozialhilfe besonders betroffen; News folgte am 13.10.2025: Kritik an fehlender Absicherung für Menschen mit Behinderung
09.10.2025, Heute: "Krank, 750 Euro zum Leben" – Frau (38) in Armutsfalle. Eine chronisch erkrankte Niederösterreicherin kritisiert, dass sie lebenslang von ihren Eltern abhängig bleibt, weil diese unterhaltspflichtig bleiben. Durch den Kontakt zu VertretungsNetz gelang es ihr schließlich, in eine eigene Wohnung zu ziehen - doch nach wie vor ist das Geld sehr knapp.
Oktober 2025, heilpädagogik, Nr. 3: Das Grundrecht auf persönliche Freiheit im Spannungsfeld von Selbstbestimmung und Betreuungserfordernissen im Schulalltag – Erfahrungen aus dem Alltag der Bewohnervertretung. Elke Mayerhofer (BWV Linz) erläutert an dem Beispiel der achtjährigen Sophie, wie das HeimAufG Rechtsschutz für die Pädagog:innen bietet, und warum es nötig ist, den Einsatz von gelinderen Mitteln abzuwägen.
Oktober 2025, ÖZPR, Nr. 71: Institutionalisierte Eingriffe in das Grundrecht auf persönliche Freiheit abseits des HeimAufG. Die Autor:innen Katharina Aigner (Bewohnervertretung Wien), Bernhard Braher (Bewohnervertretung NÖ/Bgld) und Sarah Gaßner (Bewohnervertretung Tirol) über Rechtsschutzdefizite in kleinstrukturierten Wohnformen sowie in Krankenanstalten.
Salzburger Menschenrechtsbericht 2024: Selbstbestimmte Entscheidungen ermöglichen und unterstützen. Norbert Krammer (BL Sbg/Tirol) analysiert das Erwachsenenschutzgesetz hinsichtlich Art, Dauer, Alternativen und Möglichkeit zur Selbstbestimmung. Fazit: Unterstützungsleistungen, die eine Erwachsenenvertretung verhindern würden, fehlen in den Ländern immer noch.
12.09.2025, Bizeps: Oberösterreich verschärft Sozialhilfe: Armutsfalle statt Auffangnetz. Thomas Berghammer (BL EV OÖ) kritisiert die Pläne des Landes und ihre Auswirkungen auf Menschen mit Binderungen und psychischen Erkrankungen scharf. VertretungsNetz hat eine Stellungnahme zum Gesetzesentwurf abgegeben.
08.09.2025, Tiroler Tageszeitung: Land Tirol kassiert erhöhte Beihilfe ein. Norbert Krammer (BL EV Sbg/Tirol) kritisiert die volle Anrechnung der erhöhten Familienbeihilfe einer Klientin als Kostenbeitrag zur Finanzierung des Pflegeheimplatzes. Man vertrete sieben Betroffene und prüfe rechtliche Schritte, weil in einem ähnlichen Fall in Kärnten bereits eine OGH-Entscheidung vorliegt, wonach die erhöhte Familienbeihilfe nicht angerechnet werden darf.
31.08.2025, Bizeps: Land Tirol nimmt Heimbewohner:innen die erhöhte Familienbeihilfe. In Tirol wird die erhöhte Familienbeihilfe als Kostenersatz für den Heimplatz angerechnet. Norbert Krammer (BL EV Sbg/Tirol) schildert, wie eine Heimbewohnerin benachteiligt wird, weil ihr im Alltag zu wenig Geld zur Verfügung steht.
29.08.2025, Salzburger Nachrichten: Nach Freispruch für Pfleger: VertretungsNetz übt Kritik. Ein Bewohner einer Salzburger Behinderteneinrichtung wurde fünf Stunden lang an einem Leibstuhl festgebunden, mittels Klebeband und Bademantelgurt. Das Strafverfahren gegen den zuständigen Pfleger endete mit einem Freispruch im Zweifel, die Beschränkung sei wohl notwendig gewesen. Alexandra Niedermoser (BL BWV Sbg Tirol) kritisiert dies scharf: Die Maßnahme wurde gerichtlich nach dem HeimAufG überprüft und ist als unzulässig erklärt worden. Es sei eine schwere Menschenrechtsverletzung an einer vulnerablen Person und entspreche nicht dem Pflegestandard.
26.08.2025, ORF III aktuell: 28jähriger Patient stirbt während Fixierung - Experte Scherf diskutiert Fixierungs-Fall in Psychiatrie. Michael Scherf (stv. FBL PAN) spricht im Interview über (menschen-)rechtliche und gesundheitliche Aspekte bei Zwangsfixierungen in der Psychiatrie. Anlass ist ein Todesfall in Innsbruck, ein Patient verstarb während einer Zwangsfixierung, die gerichtliche Untersuchung dazu läuft.
26.08.2025, Kleine Zeitung Kärnten: Wurde alles unternommen, um zu helfen? Ein Faktencheck, nachdem eine kranke Villacher Pensionistin vor der Delogierung steht. Martin Marlovits (stv. FBL EV) erklärt, dass Erwachsenenvertreter:innen keine Betreuer:innen sind, die z.B. die Wohnung räumen, aber sich, ebenso wie die Stadt- und Landesbehörden bemühen muss, dass die Betroffenen entsprechend versorgt sind. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil der UN-Behindertenrechtskonvention.
25.08.2025, Tiroler Tageszeitung: Fixiert, sediert, kollabiert. Ein 28-Jähriger ist in der Innsbrucker Psychiatrie während laufender Fixierung verstorben. Laut VertretungsNetz liegt der Anteil von Unterbringungen mit Fixierungen in Tirol viel höher als in anderen Bundesländern.
16.08.2025, SN: Erwachsenenvertretung: Der Bedarf steigt, Geld ist knapp. Im Artikel wird u.a. erklärt, wie es zu Erwachsenenvertretungen kommt, welche Arten es gibt, wer sie übernehmen kann und wie viele es in Österreich derzeit gibt. Hingewiesen wird auch auf die Sparmaßnahmen der Regierung und die Kritik daran. Geschäftsführerin Gerlinde Heim stand für ein Interview zur Verfügung: „Die Gerichte tun sich schwer, geeignete Personen zu finden, und wir als Vereine können auch nicht alles abdecken.“ Daher sei es wichtig mehr auf Vermeidung solcher Vertretungen zu setzen.
12.08.2025 ORF, NÖ heute: Freiheitsbeschränkungen in der Pflege steigen weiter. Ob versperrte Räume, Gurte am Rollstuhl oder sedierende Medikamente: Die Zahl der sogenannten freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in Niederösterreichs Pflegeheimen steigt weiter. Darauf aufmerksam macht jetzt die Bewohnervertretung. Sie setzt sich für die Rechte von Heimbewohnerinnen und Bewohnern ein. Der Beitrag ist auf ORF.at auch nachzulesen.
07.08.2025, NÖN: Zahl der Psychiatrie-Unterbringungen variiert nach Bundesländern. VertretungsNetz macht auf Unterschiede zwischen den Bundesländern aufmerksam, was psychiatrische Unterbringungen und Zwangsmaßnahmen betrifft. Sorge bereitet der Kinder- und Jugendbereich. Die Novelle des UbG vor zwei Jahren kommt gut in der Praxis an. Über die Situation in Tirol berichtete der ORF: Viel Zwang in Tirols Psychiatrie-Stationensowie die Tiroler Tageszeitung: Besonders viele Fixierungen und Zwangs-Unterbringungen in den Tiroler Psychiatrien. In Salzburg berichtete salzburg24.com: Zwangspsychiatrie in Salzburg: Aufenthalte österreichweit am kürzesten.
05.08.2025, Aktuell nach eins: Expertin ("Vertretungsnetz") über Freiheitsbeschränkungen in Pflegeheimen. Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) erklärte, welche Freiheitsbeschränkungen es gibt, was sich in den letzten Jahren verändert hat und warum die Politik für gute Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen muss, damit Bewohner:innen bedürfnisgerechte Pflege erhalten.
30.07.2025, APA: Kritik an Freiheitsbeschränkungen in Wohneinrichtungen. Die Zahl der gemeldeten Freiheitsbeschränkungen aus Wohn- und Pflegeeinrichtungen steigt seit Jahren an, Der Personalmangel in Einrichtungen führt zu mehr Grundrechtseingriffen. Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) fordert mehr Ressourcen und bessere Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungspersonal, damit Bewohner:innen eine bedürfnisgerechte Pflege und Betreuung erhalten. Der Bericht erschien unter verschiedenen Überschriften in den Salzburger Nachrichten, den NÖN, den Oberösterreichischen Nachrichten, in der BVZ, Puls 4, News,vienna.at , weekend.at u.a. Auch Bizeps und berichtete am selben Tag. Unter dem Titel Pflegenotstand eskaliert: Rekord an Zwang und Sedierungerschien auch ein Beitrag auf “Heute”. Am 07.08.2025 erschien auch ein Beitrag in der Zeitschrift "Menschen & Rechte.
30.07.2025, Ö1: Bewohnervertretung: Freiheitsbeschränkungen auf Höchststand. Die Zahl der gemeldeten Freiheitsbeschränkungen aus Wohn- und Pflegeeinrichtungen steigt seit Jahren an, Der Personalmangel in Einrichtungen führt zu mehr Grundrechtseingriffen. Grainne Nebois-Zeman (Fachbereichsleiterin Bewohnervertretung) fordert mehr Ressourcen und bessere Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungspersonal, damit Bewohner:innen eine bedürfnisgerechte Pflege und Betreuung erhalten.
22.07.2025, Kleine Zeitung Kärnten: Absurde Klauseln in Pflegeheim-Verträgen. Philipp Martinak (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Kärnten) kritisiert unzulässige Klauseln in Heimverträgen, etwa für Einzelzimmer, Balkon oder die Miete von Elektrogeräten. Hintergrund ist die ungenaue Ausgestaltung der Sozialgesetzgebung in Kärnten. VertretungsNetz hat bereits mehrere Abmahnverfahren über den VKI angeregt.
14.07.2025, Ö1 Mittagsjournal: Mehr zwangsweise Unterbringungen von Kindern. Bernhard Rappert, Fachbereichsleiter der Patientenanwaltschaft, stellt fest, dass die Zahl zwangsweiser Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen seit der Pandemie drastisch gestiegen ist und die Aufenthaltsdauer pro Klinikaufenthalt immer kürzer wird, sodass viele Betroffene vor ihrer Stabilisierung wieder entlassen werden. Er kritisiert zudem die fehlende Kontinuität der Betreuung.
11.07.2025, Der Standard: Nach Kritik: Regierung ändert Reform des Erwachsenenschutzes. Gerlinde Heim, Geschäftsführerin von VertretungsNetz, begrüßt, dass die Regierung die Kritik der Erwachsenenschutzvereine ernst nimmt und nachbessern möchte. Sie betont jedoch, dass die Verlängerung der Bestellung gerichtlicher Erwachsenenvertretungen von drei auf fünf Jahre sowie der Mangel an professionellen Vertretern weiterhin ungelöst bleiben.
11.07.2025, Kleine Zeitung:Wieso kann Untreue durch Erwachsenenvertreter überhaupt möglich sein? Robert Müller (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Stmk) betont, dass VertretungsNetz ein strenges internes System zur Qualitätssicherung und Rechnungskontrolle unterhält, während diese Standards bei Privatpersonen nicht garantiert sind. Zudem kritisiert er, dass der Mangel an qualifizierten gerichtlichen Erwachsenenvertreter:innen Gerichte dazu zwinge, private Personen ohne klare Eignungskriterien zu bestellen.
30.06.2025, Ö1 Mittagsjournal: Weiter Kritik an Reform des Erwachsenenschutzgesetzes. Betroffene und Experten kritisieren die nun in Kraft tretenden Verschlechterungen im Erwachsenenschutzgesetz. Zu Wort kommen Gerlinde Heim, Geschäftsführerin VertretungsNetz und Brigitte Heller, Vorsitzende des Vereins Lichterkette.
03.06.2025, Salzburger Nachrichten: Warum Patienten Monate im Spital auf ein Heimbett warten. Erwachsenenvertreterin Marika Voraberger schildert, wie es ihrem Klienten ergangen ist, der keinen Pflegeplatz bekommen konnte. Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol) berichtet, dass VertretungsNetz 14 Personen kennt, die derzeit in Salzburger Spitälern auf einen Heimplatz warten.
30.05.2025, Ö3 und Ö1 Mittagsjournal: Kritik an Sparplänen bei Erwachsenenvertretung. VertretungsNetz-Geschäftsführerin Gerlinde Heim zeigt sich überrascht über die angekündigten Rückschritte beim Erwachsenenschutz. Sie verweist auf die fundierte Ausbildung der Erwachsenenvertreter:innen bei VertretungsNetz, weshalb diese sicher die geeignetste Personengruppe sind, um Vertretungen zu übernehmen.
24.05.2025, Standard: Ein Tag auf der Psychiatrie: Widerwillig Patient, aber nicht ohne Rechte (print: Recht behalten auf der Psychiatrie). Der Standard begleitete für diese Reportage die Wiener Patientenanwältinnen Rita Gänsbacher und Valerie Baldinger einen Tag lang bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Hietzing. Was heißt es Patientenanwältin zu sein, welche Bedürfnisse haben Patient:innen, wie wird der Rechtsschutz bei Zwangsmaßnahmen gesichert?
21.05.2025, ServusTV, Servus um 2: Mängel in der Pflege: Insider schlägt Alarm. Erich Wahl (Bereichsleiter Bewohnervertretung Sbg/Tirol) warnt vor einer zunehmenden Zahl an Freiheitsbeschränkungen (Bettgitter, Gurte, sedierende Medikamente) in Heimen, die häufig aus Personalmangel und Zeitdruck resultieren. Langfristig fordert er den Ausbau ambulanter Angebote und Community-Nursing-Konzepte sowie mehr Unterstützung für pflegende Angehörige.
16.05.2025, ORF News: Erwachsenenschutzverein: Rückschritt bei Selbstbestimmung VertretungsNetz-Geschäftsführerin Gerlinde Heim sieht mit Sorge, dass Selbstbestimmungsrechte im Erwachsenenschutz wieder rückgebaut werden sollen. So werden Erwachsenenvertretungen künftig fünf Jahre gültig sein und das verpflichtende Clearing entfällt, wenn eine Erwachsenenvertretung erneuert werden soll. Auch Bizeps berichtete: Ein Schritt zurück bei Selbstbestimmungsrechten. Der Standard berichtete ebenfalls: Neues Justizbudget: Fachleute kritisieren "Rückschritt" im Erwachsenenschutz
Mai 2025, Psychiatrische Pflege, Jahrgang 10 Heft 3: Zwangsbehandlung in den eigenen vier Wänden. In Deutschland können rechtliche Betreuer:innen seit 2017 in eine Zwangsbehandlung einwilligen. Diese muss in einem Krankenhaus erfolgen. Jedoch müssen nach dem deutschen Bundesverfassungsgericht Zwangsbehandlungen in Ausnahmefällen auch außerhalb einer Klinik möglich sein. Martin Marlovits, stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung, bringt die österreichische Perspektive ein und erörtert, dass trotz des Bekenntnisses zur UN-BRK es in der Praxis oft schwerfällt, von einer paternalistischen Sichtweise abzulassen, und den Schutzgedanken hinter die Selbstbestimmung zurückzustellen.
03.05.2025, ORF 2 Bürgeranwalt: Zwist um Erwachsenenvertretung. Eine Grazerin versucht seit rund einem Jahr, die Erwachsenenvertretung für ihre Großmutter zu übernehmen und berichtet, welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Die Bürgeranwalt-Redaktion hat für den Beitrag auch das VertretungsNetz-Büro in Graz besucht und mit Erwachsenenvertreterin Elisabeth Glatz und dem Bereichsleiter für die Steiermark, Robert Müller gesprochen.
April 2025, iFamZ: Geltung des HeimAufG in Krankenanstalten; erworbener Grundstatus; Freiheitsbeschränkung durch sedierende Medikation, Armgurt, Bettseitenteile. Gudrun Strickmann, stv. Abt. Recht, kommentiert die Entscheidung des LG Korneuburgs, in der die Anwendbarkeit des HeimAufG in Krankenanstalten bei einem Patienten, bei dem vor dem behandlungsauslösenden Unfallgeschehen kein Status der Pflege- oder Betreuungsbedürftigkeit aufgrund psychischer Erkrankung vorgelegen hatte oder bekannt war, anerkannt wird.
Salzburger Nachrichten, 15.04.2025: Patient statt im Wohnheim in der Psychiatrie. Ein Patient mit Behinderungen ist seit sieben Monaten in der Psychiatrie, weil das Land Salzburg keinen Pflegeplatz organisiert. Christine Müllner-Lacher kritisiert, dass Agieren von Einzelfall zu Einzelfall.
ÖZPR 1/2025: Zwangsbehandlungen in der Betreuungseinrichtung: Martin Marlovits, stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung, kritisiert die Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts, dass ärztliche Zwangsmaßnahmen künftig in begründeten Einzelfällen auch in Betreuungseinrichtungen durchgeführt werden dürfen. Denn das steht im Widerspruch zu den Empfehlungen der UN-Behindertenrechtskonvention.
Falter 13, März 2025: Der Wiener Teufelskreis. Ärztemangel, Zuwanderung und immer mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche bringen die Wiener Psychiatrie ans Limit. Laut VertretungsNetz blieb ein Kind in Wien 2023 im Schnitt 7 Tage auf der Psychiatrie, im Jahr zuvor war es fast doppelt so lange gewesen. Die Anzahl von 5-mal oder öfter untergebrachten Kinder stieg um ein Viertel.
Augustin 616/ März 2025: Die unvollendete Reform. Die angekündigte Reform des Maßnahmenvollzugs ist nur teilweise erfolgt. Fehlende Ressourcen wirken sich direkt auf das Leben der Inhaftierten aus. Leider kann die Patientenanwaltschaft nicht für die Untergebrachten tätig werden.
Standard, 19.03.2025: Behörde strich Sozialhilfe, weil Bezieher eine Spende erhielt – und bekam recht. Der VwGH hat eine Revision von VertretungsNetz abgewiesen. Einem Linzer war die Sozialhilfe gestrichen worden, weil er eine private Spende für ein Bett und einen Kühlschrank erhalten hatte. Thomas Berghammer (BL EV OÖ) und der Leiter der Magistratsabteilung Helmut Mitter kommentieren die Entscheidung.
OÖN, 18.03.2025: Kürzung der Sozialhilfe war rechtens. Der VwGH hat eine Revision von VertretungsNetz abgewiesen. Einem Linzer war die Sozialhilfe gestrichen worden, weil er eine private Spende für ein Bett und einen Kühlschrank erhalten hatte. Thomas Berghammer (BL EV OÖ) fordert eine Änderung des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes, sodass es wirklich Armut bekämpft.
FS1, Zentralquartett - Menschenrechte hier und jetzt: Geht es um das System oder um Menschen? Studiogast Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol) diskutiert mit Bernhard Jenny und Uschi Liebing über die Aufgaben und Herausforderungen von Erwachsenenvertreter:innen sowie über aktuelle strukturelle Probleme in der Salzburger Sozialpolitik.
Tiroler Tageszeitung, 03.03.2025: In guten Händen sein. Erwachsenenvertreter:innen übernehmen bestimmte Aufgaben, wenn Alltägliches immer schwerer fällt. Auch Vorsorge ist wichtig, für den Fall, dass die eigene Entscheidungsfähigkeit abnimmt, etwa durch Unfall oder Krankheit. Christian Daurer (EV Wörgl) informiert zum Thema im Rahmen eines Infoabends und erklärt, wie VertretungsNetz arbeitet. Auch Erwachsenenvertreterin Doris Wibmer-Falch (EV Wörgl) und ihre Klientin werden interviewt.
Salzburger Nachrichten, 22.02.2025: Ein Vertreter ist keine Entmündigung. Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sbg/Tirol) beschreibt die vielen Tätigkeitsbereiche von VertretungsNetz - Erwachsenenvertretung, von Clearing über Errichtung und Registrierung, Beratung, Schulung bis zur Übernahme gerichtlicher Erwachsenenvertretungen.
Standard, 20.02.2025: Europäischer Kampf gegen Zwangssterilisierung von Menschen mit Behinderungen. Martin Marlovits (stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung) sagt, dass es bei der ärztlichen Aufklärung zum Teil erhebliche Mängel gibt, daher vermute man, dass Sterilisationen von Menschen mit Behinderungen trotz der strengen Gesetzeslage weiter betrieben werden, vor allem auf Betreiben von Angehörigen.
Forum Wohnungslosenhilfe Salzburg: Reformplan fürs Pflegegesetz wenig ambitioniert. Norbert Krammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung Sgb/Tirol) kritisiert den Entwurf des neuen Pflegegesetzes in Salzburg. Für die Selbstbestimmung pflegebedürftiger Menschen bringen die kosmetischen Änderungen nichts, menschenrechtskonforme Angebote fehlen weiterhin.
Vienna.at, 05.02.2025: Erwachsenenvertretung: Kaum "aggressive Vorfälle". Ein Mann, der bei einer Wiener Anwaltskanzlei eine Erwachsenenvertretung hatte, verletzte eine Angestellte dort schwer. Zu dem Vorfall kam es aufgrund von Geldstreitigkeiten. Bei VertretungsNetz haben ca. 6.500 Menschen eine Erwachsenenvertretung. Zu aggressiven Vorfällen kommt es aber nur sehr selten. Bargeldauszahlungen am Standort werden kaum mehr gemacht, man setzt auf Alltagskonten.
Heute, 03.02.2025: Wienerin in Psychiatrie missbraucht – keine Opferrente! Roswitha N. kam nach eigenen Angaben als 16-Jährige in die Erwachsenenpsychiatrie und wurde dort misshandelt. Die Patientenanwaltschaft Wien arbeitet gemeinsam mit ihr daran, ihre Krankengeschichte aufzurollen und bringt Anträge ein.
meinbezirk.at, 22.01.2025: "Möchte nicht, dass sich so etwas wiederholt". Ein Mann, der eine Erwachsenenvertretung bei VertretungsNetz hatte, wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden. Thomas Berghammer (Bereichsleiter Erwachsenenvertretung OÖ) weist Vorwürfe zurück, dass sich die Erwachsenenvertreterin nicht um ihren Klienten gekümmert hat und erklärt, welche Befugnisse und Aufgaben Erwachsenenvertreter:innen haben.
Bizeps, 16.01.2025: Salzburger Pflegegesetz: Chance auf Verbesserungen vertan. VertretungsNetz kritisiert den Gesetzesentwurf in einer Stellungnahme.