Ehrenamtliche Erwachsenenvertreter:innen stehen nie ohne Unterstützung da. Bei VertretungsNetz begleiten Ehrenamtlichen-Leiter:innen jede:n Ehrenamtliche:n persönlich. Johanna vom Standort Salzburg erklärt, wie diese Begleitung im Alltag aussieht.
Wer über ein Ehrenamt als Erwachsenenvertreter:in nachdenkt, fragt sich vielleicht, ob man die verantwortungsvolle Aufgabe allein bewältigen kann. Aber die Antwort darauf ist einfach: Man muss das gar nicht. Denn bei VertretungsNetz hat jede:r Ehrenamtliche eine feste Ansprechperson an der Seite. So auch Johanna, sie ist eine Ehrenamtlichen-Leiterin und begleitet am Standort Salzburg ehrenamtliche Erwachsenenvertreter:innen bei ihrer Aufgabe.

Ehrenamtlichen-Leiterin Johanna © VertretungsNetz
Jede:r Ehrenamtliche bei VertretungsNetz hat eine:n Ehrenamtlichen-Leiter:in als fixe Ansprechperson. Sie sind telefonisch, per E-Mail und persönlich für Fragen, Problemen und Anliegen erreichbar. Verpflichtend ist ein Jahresgespräch zwischen Ehrenamtliche:r und Ehrenamtlichen-Leiter:in. Dort bespricht man, wie die Zusammenarbeit läuft und geht die einzelnen Fälle gemeinsam durch. Dazu kommen regionale Besprechungen, in denen sich die Ehrenamtlichen untereinander austauschen. Organisiert und moderiert wird das von der:dem Ehrenamtlichen-Leiter:in.
Ein wichtiger Teil der Begleitung ist es, Ehrenamtliche und die von ihnen vertretenen Personen passend zusammenzubringen. Manche Ehrenamtliche suchen bewusst eine Herausforderung, andere möchten lieber mit weniger Aufwand starten. Manche scheuen sich vor Klient:innen mit hoher intellektueller Beeinträchtigung, andere arbeiten gerne mit sehr betagten Menschen in einem Seniorenwohnheim. Auch Wünsche zur räumlichen Erreichbarkeit werden berücksichtigt. Die Ehrenamtlichen-Leiter:innen achten darauf, dass die Paare zusammenpassen, und gehen dabei auf die Wünsche der Ehrenamtlichen so weit wie möglich ein.
Auch beim Blick auf das Erreichte lassen die Ehrenamtlichen-Leiter:innen ihre Ehrenamtlichen nicht allein. In den Jahresgesprächen fragt Johanna gezielt nach Erfolgserlebnissen. Fast immer gibt es etwas zu erzählen: Ein Anspruch, der durchgesetzt werden konnte. Ein Gespräch mit einer Betreuungseinrichtung, das etwas verändert hat. Ein Besuchsdienst, der gegen die Einsamkeit einer Klientin organisiert wurde. Auch kleine Schritte zählen. Sie gemeinsam wahrzunehmen und den:die Ehrenamtliche:n darin zu bestärken, gehört für Johanna zur Begleitung dazu.
Wer überlegt, ehrenamtliche:r Erwachsenenvertreter:in zu werden, kann sich direkt an den zuständigen Standort wenden. VertretungsNetz ist in allen Bundesländern außer Vorarlberg vertreten. Für ein persönliches Gespräch, auch bei Unsicherheit, ob das Ehrenamt das Richtige für einen ist, nehmen sich die Ehrenamtlichen-Leiter:innen gerne Zeit.
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